Vor umweltbewusster, gesunder Ernährung schrecken noch immer viele zurück: zu teuer, zu kompliziert, zu aufwendig, denken sie. Die Ökokiste beweist, dass es auch anders geht und zwar ganz nach dem Motto "grün, grüner, umweltbewusst": Je nach Wunsch des Kunden gibt es ökologisch angebautes Gemüse und Obst aber auch Milch- und Fleischprodukte direkt vor die Haustür geliefert - einfacher geht es nicht.
Der Kunde ist König
Roh- oder Schonkost-, Single- oder Mutter-Kind-, Abo- oder Speedykiste – die Ökokiste gibt es in allen Variationen und Größen. Der Kunde wählt zwischen reinen Gemüse- oder Obstsendungen, Lieferturnus und -zeitpunkt. Nicht einmal persönlich entgegennehmen muss er die Kiste, eine offene Garagentür oder hinterlegte Schlüssel genügen ebenso. Die Ökokiste eignet sich daher auch ideal für Berufstätige, da sie sich sowohl Zeit als auch Kosten für die Fahrt zum Supermarkt ersparen. Auch Milch-, Fleisch- und Sojaprodukte werden auf Wunsch in jeder Kiste mitgeliefert.

Gesundes frisch aus der Region
An alle Produkte werden hohe Anforderungen gesetzt: ökologisch, frei von Schadstoffen und von guter Qualität. Bei der Auswahl der Lieferbetriebe gelten daher strenge Kriterien, die erste Devise dabei lautet “in der Region für die Region“. Im Ökokisten-Verband sind derzeit 46 Mitgliedsbetriebe zusammengeschlossen, die über 40.000 Haushalte in ganz Deutschland und Österreich mit ökologisch angebauten Produkten beliefern – kurze Transportwege sind daher garantiert. Auf der gemeinsamen Homepage Ökokiste.de finden sich per Mausklick die Lieferbetriebe der eigenen Region.
Harte Arbeit und Planungsgeschick sind gefragt
Was die Kunden verlockend aus der grünen Kiste anlacht, erfordert genaue Vorausplanung und exaktes Timing. Im vermeintlich ruhigen Winter läuft die Weichenstellung für das kommende Jahr schon auf Hochtouren: Das Saatgut wird auf Keimfähigkeit überprüft, die Jungpflanzen werden geordert und die Ökokisten-Landwirte, -Disponenten und –Verkaufsfachleute entwerfen eine erste Grobplanung für die einzelnen Sortimente und Angebotspaletten. Was durch Boden und Klima in Deutschland nicht angepflanzt werden kann, wird bei zahlreichen Ökobetrieben im Ausland bestellt.
Dann beginnt der spontane Teil, bei dem immer auch ein Quäntchen Glück nötig ist, denn über Erfolg und Misserfolg der Ernte bestimmt einzig allein das Wetter. Witterungseskapaden und die individuellen Reifeprozesse der Produkte können auch noch so genauen Planungstheorien einen dicken Strich durch die Rechnung machen. Sogar auf komplette Ernteausfälle oder Verbraucherstimmungen müssen die Lieferbetriebe zeitnah reagieren, um den individuell gestaltbaren Bestellservice mit gerade einmal einem halben Tag Vorlaufzeit gewährleisten zu können.
Feuer aus dem Garten: Chilischoten selber ziehen bei Garten-ratgeber.net














