Bei einem Spaziergang durch die Straßen von Marseille stieß Tobias Mazet in einem Schaufenster auf seine erste FlowerBox. Er brachte das französische Blumen-Konzept nach Deutschland und ist seit April 2010 als Geschäftsführer für den deutschen und österreichischen Markt zuständig.
Trendige Mauerblümchen
Im Konzept der FlowerBox vereinen sich Floristik und Design: In einem farbigen Rahmen, der sich wie ein Bild an die Wand hängen lässt, wachsen eine oder mehrere echte Pflanzen – und zwar in den Raum hinein. Die Rahmen gibt es in unterschiedlichen Materialien, Größen, Farben und Preisklassen. Das günstigste Modell – preislich zu vergleichen mit einem Blumenstrauß – bietet Platz für eine Pflanze und ist aus lichtbeständigem Offset-Karton. Im Sortiment sind aber auch größere Boxen aus Keramik und Metall erhältlich. Bei den Pflanzen kann der Kunde aus mehr als 20 Minisorten wählen – vom Kaktus bis zur Orchidee.
Einfach online konfigurieren und bestellen
Mit dem interaktiven Online-Konfigurator können - in vier einfachen Schritten - die Produktlinie, das Modell, die Farbe und die Pflanze bestimmt werden. In wenigen Sekunden "wächst" so am Bildschirm beispielsweise eine rote "FlowerBox Ceramic 4" mit je zwei Drachenbäumen und Grünlilien. Die FlowerBox wird nach den Wünschen des Kunden frisch bepflanzt und per Post innerhalb von drei bis vier Werktagen versendet. Jede Pflanze kann einzeln ausgetauscht werden, so dass sich FlowerBoxen immer wieder neu gestalten lassen.
Die langsam wachsenden Minipflanzen sind in ein natürliches Sphagnum-Moos aus Chile eingebettet. Dieses kann das 20-fache seines Eigengewichts an Wasser speichern. Dadurch benötigen die Pflanzen in der Regel nur einmal pro Woche Wasser. Zum Gießen wird die FlowerBox einfach von der Wand genommen, flach hingelegt und anschließend mit Hilfe der mitgelieferten Pipette oder einer kleinen Gießkanne bewässert.
Die Befestigung an der Wand erfolgt mit einem Nagel oder einer Schraube. Darüber hinaus lassen sich einige Modelle - wie die "FlowerBox Tube" (großes Bild) - auch aufstellen und so beispielsweise als Tischdekoration nutzen.
Das Konzept der FlowerBoxen haben Philippe Tisserand und Thibaut de Breyne 2005 in Frankreich erfunden und zum Patent angemeldet. Inspiriert wurden sie dabei von den vertikalen Gärten Patrick Blancs.
Wie man Blumen richtig pflegt, wissen Pflanzenfreunde.com














