Zwetschgen sind vielseitig genießbar. Das Steinobst schmeckt pur, als Kompott, Marmelade oder als Badischer Zwetschgenkuchen. Besonders lecker aber sind die kleinen Kugeln, wenn man sie mit Kartoffelteig umwickelt und zu großen Knödeln formt. Und so geht’s:
Zwetschgenknödel aus Kartoffelteig (für 4 Personen)
500g Pellkartoffeln (keine neuen Kartoffeln) - am Vortag gekocht
150g Weizenvollkornmehl (z.B. von Alnatura)
40g Weizengrieß
1 Ei
1 Prise Meersalz
12 bis 15 Zwetschgen
12 bis 15 Stück Würfelzucker
Zubereitung
Pellkartoffeln schälen, fein reiben (nicht stampfen, sonst klebt der Teig). Zusammen mit Grieß, Mehl, Ei und Salz zu einem Teig kneten, 30 Minuten stehen lassen. Teig ausrollen, in ca. 7 x 7 cm große Rauten schneiden (mit Rädchen oder nassem Messer). Zwetschgen damit einwickeln, Teig gut festdrücken und Knödel formen. Hände gut bemehlen, dann klebt der Teig weniger.
In leicht gesalzenem Wasser etwa 10 Minuten ziehen lassen, die fertigen Knödel steigen an die Wasseroberfläche. Tipp: Das Wasser darf nicht kochen, sonst "bluten" die Zwetschgenknödel aus (d.h. Saft kommt raus und Wasser rein).
Fertige Knödel herausnehmen und kurz abtropfen lassen. Butter, Semmelbrösel und etwas Zucker in einer Pfanne anbräunen und die fertigen Knödel darin wälzen.
Zeitaufwand: 30 Minuten
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