Das Bad ist längst mehr als ein Zweckraum fürs tägliche Hygiene-Pflichtprogramm. Gesundheit, Entspannung und Wohlgefühl sind Attribute, die man mit dem modernen Bad assoziiert – oder sich zumindest wünscht. Denn das Mehr an Komfort ist oft ein Platzproblem: Das deutsche Bad ist im Durchschnitt nur acht Quadratmeter groß, ein Drittel hat sogar weniger als sechs Quadratmeter Fläche. Doch selbst aus einer kleinen Nasszelle kann man mehr Lebensqualität herausholen.
Wer wenig Platz hat, einen aufwändigen Umbau scheut oder nicht allzu viel ins neue Bad investieren möchte, kann mit einem Fitnesspaneel für mehr Entspannung beim Duschen sorgen. Diese Duschpaneele haben eine Handbrause mit mehreren Strahlarten, dazu eine Kopf- und drei bis vier Seitenbrausen für eine wohltuende Massage von Rücken und Bauchmuskulatur. So kann man wahlweise sanfte Streicheleinheiten bekommen oder durch Nadelstrahlen so richtig wach werden. Bei komfortableren Modellen sorgt dabei ein Thermostat für eine gleichmäßige Wassertemperatur. Paneele sind platzsparend, einige passen sogar in die Duschecke.
Mehr Komfort und Entspannung
Einen Schritt weiter kann man mit einer Teilrenovierung gehen. Die Ausstattung vieler Erstbäder tut seit mehr als 15 Jahren ihren Dienst. Wer die alte Dusche oder Badewanne ersetzen will, sollte über eine Dampfdusche oder Whirl-Wanne als Folgemodell nachdenken. Beide benötigen auch nicht mehr Platz als ihre Vorgänger, bieten aber ein deutliches Plus an Wohlgefühl und Entspannungsmöglichkeiten. Whirl-Systeme mit ihren Massagestrahlen aus Luft und/oder Wasser können beleben oder entspannen. Sie strömen – je nach Preis- und Leistungskategorie – aus unterschiedlich vielen Düsen und massieren vom Nacken über den Rücken bis zu den Füßen den ganzen Körper. Angenehme Folge: Stress, Muskelkater, Migräne und Erschöpfung rinnen nach 20 Minuten durch den Abfluss.
Fitness-Luxus pur
Eine Multifunktionsdusche bietet die Leistungen eines Duschpaneels, hinter dem oft auch die Technik verborgen ist, und ergänzt sie durch Extras wie ein Dampfbad, eine Aroma- und Lichttherapie, einen Sternenhimmel im Kuppeldach oder Musikberieselung. Morgens machen die Brausen fit für den Tag, abends sitzt man in heißem Dampf – das reinigt die Haut, stabilisiert das Herz-Kreislauf-System, lockert verspannte Muskeln und beugt Erkältungen vor. Duftöle, über einen Dispenser verströmt, unterstützen diese Wirkung. Im Trend liegen schlichte Kabinen mit viel Glas.
Falls eine Abstellkammer ans Bad grenzt, könnte das der ideale Ort für eine Einbau-Dampfdusche sein. Es gibt verschiedene Kabinenversionen, bei denen allein die Glastür verrät, dass dahinter ein Dampfbad liegt. Schöner Nebeneffekt: Im Bad selbst steht mehr Fläche zur Verfügung, da man auf die frühere Dusche verzichten kann.
Alles unterm eigenen Dach
Eigenheimbesitzer können sich mit dem kompletten Umbau des bisherigen Badezimmers oder dem Ausbau von Keller oder Dachgeschoss sogar ein ganzes Wellness-Center ins Haus holen – inklusive Whirlpool, Dampfdusche, Massageliege, Fitnessgeräten und einer Sauna plus Tauchbecken. Viele Saunen bieten sogar die Wahl zwischen verschiedenen Klimaformen für jeden Fitnesstyp. Das Angebot reicht von der klassischen trockenen 100-Grad-Heißluftsauna über ein Warmluftbad mit 45 bis 60 Grad Celsius bis zur Softsauna mit hoher Luftfeuchtigkeit.
Auch hier sorgen Glastüren oder gläserne Wandelemente für mehr Offenheit. Mit Klängen, Düften und verschiedenfarbigem Licht lässt sich die Stimmung zusätzlich beeinflussen: Blaues Licht beruhigt, Rot regt an, Gelb weckt Sommergefühle, Grün wirkt entspannend. Wer’s mag, kann sich auch Vogelgezwitscher, Blätterrauschen oder einen Sternehimmel aus Halogenspots in die Heimsauna zaubern lassen – alles eine Frage des Geschmacks und des Portemonnaies.
(Bausparkasse Schwäbisch Hall)
Einen Überblick über verschiedene Whirlpools gibt es bei Heimwerker.de














