Das Studentenleben wird nicht nur durch Studiengebühren getrübt: Wie Immowelt.de in einem Vergleich aller großen deutschen Uni-Städte zeigt, belasten vor allem die Mieten das ohnehin knappe studentische Budget. Kein Wunder, dass viele Studenten in eine Wohngemeinschaft ausweichen: Hier können sie wenigstens noch etwas an den Wohnkosten sparen – je nach Uni-Stadt bis zu 39 Prozent.
Die teuerste Uni-Stadt der Republik ist München: Eine kleine Wohnung in der bayrischen Landeshauptstadt kostet im Durchschnitt 14,10 Euro pro Quadratmeter, eine WG-taugliche Wohnung 12,10 Euro (Ersparnis: 14 Prozent). An zweiter Stelle steht die Main-Metropole Frankfurt. Hier zahlt man eine Quadratmeterpreis von 12,50 Euro für das Single-Appartement und 11,30 Euro für die WG-Wohnung. Studenten können also 10 Prozent sparen, wenn sie gemeinsam eine größere Wohnung beziehen.
Auch in Stuttgart bieten Wohngemeinschaften eine günstige Alternative zur meist engen und extrem teuren Ein-Raum-Wohnung: Einer Quadratmetermiete von 11,80 Euro bei kleinen Wohnungen steht ein Preis von 9,20 Euro für WG-Wohnungen gegenüber. Eine mögliche Ersparnis von 22 Prozent.
Am meisten sparen können Studenten übrigens in Bonn: In der ehemaligen Hauptstadt betragen die Single-Mieten im Mittel 11 Euro je Quadratmeter, während WG-geeignete Wohnungen bereits für durchschnittlich 6,70 Euro zu haben sind - also 39 Prozent weniger.
Die günstigste Unterkunft finden Studenten in Leipzig. Die sächsische Metropole bietet kleine Appartements für durchschnittlich 5,80 Euro pro Quadratmeter. In einer WG ist aber auch hier Sparen möglich: 4,80 Euro kosten größere Wohnungen in Leipzig.
Kaum ein preislicher Unterschied zwischen einer kleinen Wohnung und einer WG ist hingegen in Potsdam und Halle festzustellen: Die durchschnittlichen Quadratmeterpreise sind hier für beide Wohnungsgrößen annähernd gleich.
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