Salat, Tomaten oder Radieschen ernten, einen bunten Blumenstrauß pflücken oder gar einen riesigen Apfelbaum einpflanzen – den eigenen Garten auf Vordermann zu bringen, ist für viele Entspannung pur und bringt den wohlverdienten Ausgleich nach einer langen Arbeitswoche. Wären da nur nicht die lästigen Rückenschmerzen nach getaner Arbeit durchs das ständige Bücken und Knien. Ein Hochbeet bringt Entlastung und lässt das Grün im Turbotempo sprießen. Die Temperatur im Inneren des Beetes liegt durch die Erhebung etwa fünf bis acht Grad höher als im Boden, wodurch das Gemüse schneller wächst, früher geerntet werden kann. So verlängert sich die Gartensaison.
Und so wird´s gemacht:
Bevor es an die eigentliche Arbeit geht, sollte die Fläche auf der das Hochbeet stehen soll vor kleinen Störenfrieden geschützt werden. Dazu einfach den Boden mit feinmaschigem Drahtgitter auslegen, um das eigene Gemüse vor den Tieren zu schützen. Danach geht es ans Werk. Das Hochbeet entsteht Schicht für Schicht aus verschiedensten Materialien. Dabei sollte jede Ebene mindestens 25 bis 30 Zentimeter hoch sein, um letztendlich eine Arbeitshöhe von 80 Zentimetern zu erreichen. Die unterste Schicht wird dafür direkt auf das Drahtgitter gelegt und besteht aus grobem Baum- oder Strauchschnitt wie Äste und Zweige. Grünabfälle wie etwa Holzhäcksel, zerkleinerte Pflanzenreste von Stauden, Laub oder auch Rasenschnitt bilden die zweite Ebene des Hochbeets. Damit aus dieser zweiten Lage nicht zu viel nach unten durchrieselt, empfiehlt es sich, darunter umgedrehten Grassoden zu legen. Die oberste Schicht hingegen sollte aus fruchtbarer Gartenerde bestehen, in der das Gemüse gut gedeihen kann.
Der places@home – Tipp:
Legen Sie das Hochbeet an einer sonnigen Stelle des Gartens an, damit das Gemüse stets genügend Licht und Energie bekommt. Die Größe des Beetes ist von der Zugänglichkeit abhängig. Wenn es von allen Seiten aus bearbeitet werden kann, kann das Beet bis zu 120 Zentimeter breit gestaltet werden. Ist das Beet allerdings nur von einer Seite zugänglich, sollte es nicht breiter als 60 Zentimeter werden. So ist gewährleistet, dass auch alle Teile des Beetes erreicht werden können und das gärtnern in Zukunft tatsächlich schmerzfrei bleibt.
Wie man das perfekte Blumenbeet anlegt, weiß Einrichtungsforum.de














