Die Terrasse wird bei sonnigem Wetter und warmen Temperaturen gerne als zweites Wohnzimmer genutzt und ist wohl der wichtigste Platz im Garten. Damit Terrassen zum Verweilen einladen, spielt die Wohnqualität auch im Außenbereich eine große Rolle. Hier kommt der Naturbaustoff Holz ins Spiel: er schafft einen harmonischen Übergang zur natürlichen Umgebung des Gartens und strahlt Wärme aus.
Terrasse bietet viel Fläche
Um um ausreichend Platz für Familie und Freunde beim Essen oder gemütlichen Zusammensein zu bieten, sollte die Terrasse ausreichend bemessen - und am besten so groß wie das Wohnzimmer sein. Doch nicht nur die Fläche, sondern auch das Material spielt eine wichtige Rolle. Holz als natürlicher und langlebiger Baustoff steht hoch im Kurs. Ein Terrassenboden aus massivem Holz, geprägt durch eine einzigartige Struktur, Maserung und Wuchs, fügt sich optimal in die umgebende Natur ein. Dank Holz kommt es zu keinem Stilbruch mit dem Garten wie bei künstlichen Produkten.
Naturbaustoff Holz
Naturbelassene oder Hölzer mit ökologischen Anstrichen wie Öl vermitteln eine charakteristische Natürlichkeit. Durch die Anordnung der Holzdielen kann man diese unterschiedlich in Szene setzen und verschiedene optische Wirkungen erzielen. Ein weiterer Vorteil ist, dass Holzterrassen selbst bei starker Sonneneinstrahlung nicht heiß werden und im Schatten nicht so rasch auskühlen wie z.B. Steinböden. Gerade für sehr sonnige Terrassen und am Swimmingpool sind Holzbeläge daher bestens geeignet.
Welches Holz darf‘s den sein?
Eine Holzterrasse muss unterschiedlichen Witterungsbedingungen standhalten: Regen, Sonne, Frost oder Hitze greifen das Material an. Lange Freude bereitet die Terrasse, wenn bei der Planung auf dauerhafte Hölzer und die richtige Konstruktion geachtet wird. Heimische Edelhölzer haben z.B. eine „Lebensdauer“ von 20 bis 30 Jahren und die Bretter verziehen sich nicht durch die Witterung. Geeignete Holzarten für den Bodenbelag einer Terrasse ohne ergänzende Holzschutzmaßnahmen sind Eiche und Robinie. Aber auch Lärche und Douglasie können wegen ihrer natürlichen Dauerhaftigkeit und der hohen Festigkeit des Holzes bestens der Beanspruchung im Außenbereich standhalten.
Konstruktion schützt die Terrasse
Durch intelligente Konstruktionen können alle Möglichkeiten des baulichen Holzschutzes ausgenutzt werden. Aufgrund der hohen witterungsbedingten Belastungen müssen Holzterrassen gut hinterlüftet sein und Staunässe vermeiden. Hierzu wird die Terrasse derart konstruiert, dass Wasser entweder ganz von der Terrassenoberfläche fern gehalten oder schnell abgeleitet wird. Damit Wasser ablaufen kann, sollte die Oberfläche ein leichtes Gefälle aufweisen und Abstände zwischen den einzelnen Brettern herrschen. Eine Unterkonstruktion, die z.B. auf einem Kiesbett verlegt wird, sorgt für eine schnelle Ableitung des Oberflächenwassers. Gleichzeitig wird bei der Anordnung der Holzbauteile auf ausreichende Abstände des Belags zum Untergrund geachtet, um eine dauerhafte Feuchtigkeit des Holzes zu verhindern.
Holzpflege verlängert die Lebensdauer
Neben der fachgerechten Konstruktion garantiert eine wirksame Pflege eine lange Lebensdauer der Terrasse. Vor Beginn der Gartensaison sollte die Holzterrasse gründlich gereinigt werden. Denn während den nasskalten Monaten können sich Algen und Schmutz angesammelt haben, wodurch ein rutschiger Film entsteht. Dagegen hilft einfaches Abbürsten mit Schrubber oder Wurzelbürste, eventuell mit etwas Sand als Schleifmittel. Bei stärkeren Verschmutzungen können Messing-Drahtbürsten, Schleifpapier oder Hochdruckreiniger mit speziellen Aufsätzen eingesetzt werden. Danach kann die Holzterrasse wie gewohnt genutzt werden. Damit die Terrasse auch nach Jahren der Benutzung noch einladend aussieht, kann der gesäuberte Holzbelag ein- bis zweimal im Jahr mit Holzpflegemitteln behandelt werden.
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