Hobbygärtner können getrost in den Urlaub fahren. Mit einfachen Tricks wie einer Plastikflasche oder technisch ausgefuchsten automatischen Systemen, blüht der Garten auch nach zwei Wochen noch.
Wie oft haben Ihre Pflanzen schon gelitten, während Sie im Sommerurlaub waren? Denn gerade in der warmen Jahreszeit brauchen Garten und Balkon besonders viel Wasser und nicht immer gibt es einen zuverlässigen Nachbarn, der dafür sorgen kann. Aber es gibt andere schlaue Lösungen für dieses Problem. Eine Variante ist etwa die Bewässerung mit Hilfe einer Zeitschaltuhr. Am besten stellt man als Bewässerungszeit nachts ein, da dann nur noch etwa zehn Prozent des Wassers verdunsten. Zum Vergleich: In der Mittagshitze sind es bis zu 90 Prozent.
Noch besser ist eine automatische Gartenpflege per Mini-Computer, der mit einem Bodensensor verbunden ist. Somit wird der Garten nicht zu festen Zeiten, sondern immer dann künstlich befeuchtet, wenn der Untergrund zu trocken ist. Wenn es viel regnet, schaltet der Sensor die Anlage ab. Diese Lösung ist allerdings etwas teurer als die einfachere Variante mit der Zeitschaltuhr. Knapp 100 Euro muss für eine Bewässerungsuhr hinlegen, der Sensor kostet nochmal zwischen 30 und 40 Euro.
Wer es unkompliziert mag, kann sich bei der Bewässerung seiner Blumenkübel und Balkonkästen mit einer gefüllten Plastikflasche helfen. Diese wird kopfüber in die Erde gesteckt. Das Wasser fließt nach und nach heraus – immer dann, wenn die Erde trocken und aufnahmefähig ist. So können kleinere Pflanzen bis zu zwei Wochen sich selbst überlassen werden. Ebenfalls praktisch – und zudem schöner anzusehen – sind Blumenkästen mit einem integrierten Wassertank und einem Füllstands-Anzeiger. Der Wasservorrat reicht je nach Bepflanzung für einige Tage bis etwa eine Woche. Um zu vermeiden, dass der Boden bei Regen morastig wird, sollte darauf geachtet werden, dass die Kübel einen Überlauf haben.
(mit Infos von Immowelt.de)
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