Zeitgenössisches Design zu niedrigen Preisen, das ist das Erfolgsrezept von Ikea. Ein Problem bringt das Konzept aber mit sich: Die Wohnungen von Millionen Menschen ähneln sich. Und dabei träumt doch jeder von einem individuellen Zuhause.
Das dachten sich auch ein paar findige Designer und spezialisierten sich mit ihren Firmen darauf, Ikea-Möbel aufzupeppen. Hier ein paar Beispiele.
swedful (großes Bild) ist eine deutsche Firma, die ein besonderes Augenmerk auf das Ikea-Regal EXPEDIT gelegt hat. Mittels verschiedener Einlegeböden werden die normalerweise quadratischen Regalabteile neu unterteilt, so finden Weinflaschen oder mehr Bücher Platz. Ein Vitrinen-Element verwandelt das Regal in eine klassische Wohnwand mit Hausbar. Auf dem iPult lässt sich der Laptop ablegen, so entsteht ein Arbeitsplatz in Steh- oder Sitzhöhe. Die Lowbox schafft zusätzlichen Stauraum, für Dinge, die nicht jeder sehen muss. Weitere Ideen für andere Ikea-Möbel sollen folgen.
Großes Potential für Verschönerungsideen bieten auch die Polstermöbel von Ikea. Gleich mehrere Firmen wie etwa Bemz oder Villa Venga haben sich darauf spezialisiert, originelle Bezüge für die beliebtesten Sofas und Sessel zu entwerfen. Bei Bemz findet man über 160 klassische und moderne Muster, u. a. die bekannten Designs von Marimekko. Alle Überzüge für LILLBERG, KLIPPAN und Co. können online bestellt werden und sind abnehm- und waschbar.
Die Firma additik hingegen verschönert die Ikea-Klassiker BILLY und LACK mit Hilfe von Klebefolien. Neben vorgefertigten Motiven kann der Käufer auch eigene Fotos hochladen und als Aufkleber oder Poster bestellen, um damit dann die Fronten der Küchenschränke oder die Schubladen einer Ikea-Kommode zu verändern.
Übrigens haben Leute, die ihre Ikea-Möbel pimpen sogar einen eigenen Spitznamen: Sie werden Ikea-Hacker genannt.
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