
Offene Grundrisse, spartanisch eingerichtete Zimmer kombiniert mit bodenlangen Fenstern, so sieht die aktuelle Wohnarchitektur aus. Für die herkömmliche Kakteensammlung auf der Fensterbank bleibt da wenig Raum. Auf Grün muss aber trotzdem nicht verzichtet werden: Die zwei Designer Jake und Patrick Morris aus Neuseeland haben ein Konzept entwickelt, bei dem die Blumen kopfüber von der Decke hängen.

Um die wichtigste Frage zuerst zu beantworten: Ja, das Konzept ist zu Ende gedacht und funktioniert. Es fällt weder Erde aus dem Topf, noch tropft beim Gießen das Wasser auf den Boden. Wie das geht? Ein Kunststoffgewebe plus Abdeckung verhindert, dass etwas herausfällt. Gegossen wird von oben, ein kleines Reservoir sammelt Wasser und sorgt für beständige Feuchtigkeit ohne Tropfen. Diese Art der Bewässerung spart sogar noch 80 Prozent Wasser ein.
Die Auswahl an Pflanzen, die problemlos über Kopf wachsen ist ziemlich groß: Orchideen, Geranien, Farne und viele Küchenkräuter gedeihen im Sky Planter. Hängen Basilikum, Petersilie und Co direkt über dem Herd, kann quasi in die Pfanne geerntet werden. Und die hängenden Minigärten haben noch einen entscheidenden Vorteil. Sie eigenen sich perfekt für kleine Küchen/Hütten: An der Decke ist doch immer noch ein bisschen Platz.
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