Nicht jedes Haus oder jede Wohnung ist mit großzügigen Räumen ausgestattet. Häufig müssen sogar zwei Bereiche in einem Zimmer untergebracht werden. Doch Platzprobleme lassen sich vielfach mit geschickter Planung pfiffig lösen. Wohnzimmer, Küche, Badezimmer: Mit diesen Tricks kann man auch kleinere Zimmer optimal gestalten.
Wer etwa im Wohnzimmer auch seinen Arbeitsbereich unterbringen muss, steht oft vor der Frage, wie er diesen integrieren kann, ohne dass das gemütliche Ambiente beeinträchtigt wird. Eine optimale Lösung ist es, in diesem Fall mit einer Zwischenwand in hellen Tönen sowie einem seitlich an die Wand angrenzenden Regal zu arbeiten. Das sieht luftig aus und im Regal ist Platz für Bücher und Aktenordner.
Helle Farben verleihen Weite
Besonders effektiv ist es, die Zwischenwand in einem hellen, natürlichen Farbton zu halten – etwa mit Lehmfarbe, einem neuartigen, hoch deckenden Wandanstrich auf Lehmbasis, der ohne Lösungsmittel und Konservierungsstoffe auskommt. Die natürliche Farbe lässt den Raum nicht nur großzügiger wirken, sie sorgt auch für ein gutes Raumklima – ein bei kleineren Räumen besonders wichtiger Aspekt. Generell sind für kleine Zimmer auch bei der Möblierung helle Farben ein Gewinn. Wo wenig Platz ist, sollte außerdem auf zu klobiges Interieur verzichtet werden. Ein kleiner Wohnzimmertisch beispielsweise wirkt lockerer und verspielter als ein massiver Eichentisch.
Kreativität schafft Platz
Auch in der Küche wünscht man sich oft mehr Platz – eine offene Wohnküche ist der Traum vieler Hobbyköche. Jene, bei denen es dafür nicht reicht, müssen aber nicht verzagen: Es ist erstaunlich, was sich in einer kleinen Küche alles unterbringen lässt. Das gilt selbst dann, wenn das Platzproblem durch eine Dachschräge zusätzlich erschwert wird. Mit in U-Form ausgerichteten Unterschränken wird zudem jeder Zentimeter Fläche ausgenutzt, Hochschränke sorgen für zusätzlichen Stauraum. Dank der intelligenten Anordnung der Küchenausstattung bleibt oft noch Platz für eine gemütliche Essecke. Wie beim Wohnzimmer verleihen helle Farben auch der Küche mehr Weite. Weiße Fronten, Milchglasschranktüren und helle, aber kräftige Wandtöne setzen den Raum optimal in Szene.
Wellness-Oase statt Mini-Nasszelle
Auch die Einrichtung eines kleinen Badezimmers ist lösbar. Eine Badewanne ist Pflicht, jedenfalls wenn das Bad nicht nur seinen Zweck erfüllen, sondern als Entspannungszone dienen soll. Und das ist selbst auf 8 Quadratmeter möglich: Bei optimaler Nutzung der Ecken kann man da neben der Badewanne sogar noch eine separate Dusche unterbringen. Farbliche Kontraste – pastellfarbene Wände, dunkle Fliesen – bringen den kleinen Raum optimal zur Geltung. Ganz wichtig bei kleinen Bädern ist auch eine gute Belüftung. Ob’s eine Tür mit Zugluftgitter oder ein Ventilator im Lüftungsschacht sein soll, bleibt jedem selbst überlassen. Am besten ist natürlich ein großes Fenster.
Praktische-Haushaltstipps.de: Mit diesen Tricks glänzt auch die kleinste Hütte














